UrWoll KräuterWickel und
das Gefühl gehalten zu werden

Die wundervoll weiche Merinoschurwolle unserer Schafe wird in schonendem Verfahren mit Wasser gereinigt und anschließend kardiert. Diese Wolle ist die Grundlage für die UrWollWickel. 

Liebevoll verwoben mit ausgewählten Kräutern, Blüten, Tinkturen, Harzen und Moosen verwöhnen sie Körper, Geist und Seele.

Die Pflanzen und Tinkturen stammen aus eigener Wildsammlung und Produktion. Jene die ich mit * gekennzeichnet habe, sind zugekauft und stammen von ausgewählten Betrieben.

UrWolle
Die Schafe und das Urprodukt „Wolle“ sind erst vor vier Jahren in unser Leben gekommen und nehmen seither einen ganz besonderen Platz im Betrieb ein. Wir arbeiten im Einklang mit dem Jahreskreis und der Natur, das bedeutet unter anderem, dass unsere Schafe nur im September geschoren werden. So können die Tiere bei hohen Temperaturen im Sommer die regulierende Wirkung ihrer Wolle voll nutzen. Dieser klimaregulierende Effekt entsteht, wenn die Tiere schwitzen und die lange Wolle die Feuchtigkeit aufnimmt, speichert und langsam beim Trocknen wieder abgibt. Die dabei entstehende Verdunstungskälte hilft den Schafen im Sommer nicht zu überhitzen. Für das im Winter benötigte, isolierende Vlies bleibt, nach der Schur im Herbst, genügend Zeit zum Nachwachsen. Anschließend bringen wir die Rohwolle in eine kleine Wollmanufaktur in Haslach im Mühlviertel. Dort wird die Wolle mit klarem Wasser gereinigt. Durch das Kardieren werden Reste von Heu und Stroh herausgekämmt und die besonders weiche und hautverträgliche Merinowolle wird wunderbar flauschig. Auf den Einsatz von Chemikalien wird gänzlich verzichtet. Kleine Heu Reste im Vlies sind ein Qualitätsmerkmal.
Die Wolle weist nach dieser schonenden Aufbereitung noch einen besonders hohen Anteil an heilsamem Lanolin auf. Dieses kostbare Wollfett verleiht der Schafwolle ihre wasser- und schmutzabweisende Eigenschaft. Lanolin besteht aus einem Gemisch von Fettsäuren und Fettalkoholen und wirkt pflegend, entspannend, durchblutungsfördernd und entzündungshemmend auf unsere Haut. Schafwolle wird in dieser Form und zu diesem Zweck bereits seit mehreren tausend Jahren verwendet, weshalb ich mich entschieden habe, von unserer Wolle als „Urwolle“ zu sprechen.

Handverwoben
Zur besonderen Veredelung der UrWolle verwende ich heilsame Kräuter, Blüten, Moose, Wurzeln und Harze, die ich – unter Berücksichtigung des Jahreskreises und der Mondphasen – von Hand sammle. Besonders am Herzen liegt mir die Nutzung regionaler Rohstoffe aus unserer direkten Umgebung. Die UrWolle und die handverlesenen, getrockneten Kräuter verwebe ich in meiner kleinen Werkstatt in liebevoller Handarbeit zu UrWoll-KräuterWickeln. 

Anwendung
Von der Babypflege, über Entspannung und Schmerzlinderung für Kinder und Erwachsene, bis hin zum Hautschutz für bettlägerige Menschen ist die weiche Merinowolle mit den speziell ausgewählten Pflanzen ein wunderbares Hausmittel. Die Urwoll-Kräuterwickel werden direkt auf die Haut gelegt und mit einem Seidentuch, enger Unterbekleidung, oder mit handgefertigten Bandagen aus Mühlviertler Halbleinen, befestigt.
Die Wickel können je nach Bedarf und Beanspruchung bis zu 48 Stunden lang durchgehend oder bei mehrmaliger kürzerer Verwendung fünf- bis siebenmal wiederverwendet werden. 
Die Wickel werden auf Brust, Hals, Stirn, Ohren, Nacken, Bauch, Unterleib, Rücken, Gelenke oder Hände gelegt. Es ist wichtig, dass die Wickel direkt auf die Haut gelegt werden, damit Wolle und Lanolin die Durchblutung der Haut anregen können. Die Wärme und Feuchtigkeit der Haut aktivieren die heilsamen Inhaltsstoffe der Pflanzen, welche über die Haut in unseren Körper aufgenommen werden können. Dieses natürliche Zusammenspiel, von Wolle und Pflanze für Körper und Seele nutze ich selbst, zum Beispiel während meiner Periode. Der Urwoll-Kräuterwickel „Mondzeit“, der mich mit Rotklee, Gänsefingerkraut, Kleiner Braunelle, Frauenmantel, Brennnessel und Schafgarbe unterstützt. Ich schätze dabei die grobstoffliche Wirkung der Pflanzen, deren entkrampfenden, entspannenden und schmerzlindernden Effekt, andererseits jedoch liebe ich den Duft der Heilpflanzen und auch deren feinstoffliche Qualitäten. Denn Pflanzen sind weit mehr als nur Träger von Wirkstoffen – sie haben auch auf Seelenebene besondere Wirkungen.

Entsorgung
Nach der Verwendung der Wickel kann das Vlies als hochwertiger Langzeitdünger für Kübelpflanzen oder im Garten verwendet werden. Die Wolle durchlüftet, düngt und speichert Wasser in der Erde, während sie sich langsam auflöst. Die Verpackung ist aus umweltschonendem Grasfaser Papier, wieder verwendbar als praktische Aufbewahrungsbox, plastikfrei und recyclingfähig.

Für Wünsche oder besondere Anforderungen stehe ich telefonisch +43 664 455 49 55 oder per Mail verena@jahreskreishof.at zur Verfügung.

Übersicht über die Wickel-Variationen ca. 25 x 30 cm
Neu im Sortiment Chakra Kissen ca. 18 x 18 cm

MondZeit

Schafgarbe, Rotklee, Gänsefingerkraut, Kleine Braunelle, Frauenmantel, Brennnessel

SonnenZeit

Arnika*, Johanniskraut Tinktur

UrVertrauen

Wacholderbeeren, Holunderblüten*

Geborgenheit

Lavendel, Rose, Melisse 

BlutLinie

Blutweiderich Blüten und Blutweiderich Tinktur

BlütenMeer

Malve, Lavendel, Kornblume*, Ringelblume

SelbstVerständnis 

Kleine Braunelle, Braunwurz Tinktur

  LeiseMelisse

   Melisse, Melissen Tinktur 

GuteLaune

Johanniskraut, Johanniskraut Tinktur

KrampfAde

Gänsefingerkraut, Gänsefingerkraut Tinktur

BechützMich

Brennnessel, Brennnessel Tinktur

BefreitSein

Feinstrahl/Berufkraut

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